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Stadtklima

Der Begriff "Stadtklima" beschreibt klimatische Abweichungen bebauter Gebiete vom Freiland. Die bedeutendste ist die so genannte "Wärmeinsel", die Temperaturerhöhung in Städten.
Wichtigste Ursache für die Überwärmung der Stadt sind die versiegelten Oberflächen.
Im Gegensatz zu Grünflächen können versiegelte Bereiche eine große Menge der durch Sonneneinstrahlung zugeführten Energie speichern. Sie geben diese später wieder ab und erhöhen so die Temperaturen der Stadt gegenüber dem Umland.
Eine weitere Einflussgröße auf das Stadtklima ist die Belüftung.
Um die städtische Wärmeinsel zu vermindern, müssen Entstehungsgebiete und Leitbahnen der Kaltluft ebenso erhalten bleiben wie die Belüftungskorridore.
Ein wichtiger "Korridor" für Münster ist zum Beispiel der Aaseebereich. Als Leitbahn für die Zufuhr unbelasteter Luft in das innere Stadtgebiet hat er einen außerordentlichen Stellenwert.
Weiterhin können Maßnahmen wie Entsiegelung und Begrünung den Wärmeinseleffekt verringern.

Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
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link zu "Stabstelle Klima". Sie befasst sich ebenfalls mit Klimaanpassungs-Maßnahmen in Münster