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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!
Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.
Veranstaltungen: Gespräche, Lesungen, Seminare und mehr
© Stadt Münster Münster View
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte finden Sie in dem
Veranstaltungskalender der Villa ten Hompel
Aktuelle Meldungen
Öffentlicher Rundgang durch die Ausstellung am 25. Oktober 2026
Das Eldorado in der Motzstraße Ecke Kalckreuthstraße, Berlin 1932 © Bundesarchiv
Queeres Leben im Nationalsozialismus und darüber hinaus
Queeres Leben wurde im Nationalsozialismus und darüber hinaus kontinuierlich, aber auf verschiedene Weise kriminalisiert und verfolgt. Eben jene Kontinuitäten der Verfolgung, Diskriminierung und Stigmatisierung führen dazu, dass die Lebensrealitäten betroffener Menschen lange unsichtbar blieben und bleiben. Erst in den letzten Jahren hat die diesbezügliche Forschung an Dynamik gewonnen. Der Rundgang nimmt die Verfolgung queerer Menschen im Nationalsozialismus und in der frühen Bundesrepublik in den Blick. Er fragt danach, welche Mechanismen bis in die Gegenwart fortwirken und warum es sich lohnt, gerade in der Villa ten Hompel über diesen Teil der Geschichte zu sprechen.
Beginn: 15 Uhr
Dauer: 90 Minuten
Keine Anmeldung erforderlich.
Yad Vashem Lecture: Fortbildungsreihe für Vermittelnde am 4. November 2026
Geschichte hautnah! Die Thementage der Villa ten Hompel – für alle Schulformen und für Bildungseinrichtungen
Wie lässt sich NS-Geschichte so vermitteln, dass sie Schüler*innen in ihrer heutigen Lebenswelt wirklich erreicht? Wie schlagen wir die Brücke von historischen Akten zu aktuellen Fragen von Demokratie und Zivilcourage? Wir laden Sie herzlich ein, die Villa ten Hompel als außerschulischen Lernort neu zu entdecken. Lernen Sie unsere pädagogischen Prinzipien, Angebote und Arbeitsweisen in der Praxis kennen und finden Sie heraus, welche Formate am besten zu Ihren Klassen passen.
Die Reihe „Yad Vashem Lectures“ wendet sich an Lehrende aller Schulformen und an Mitarbeitende in Bildungseinrichtungen. Es werden innovative neue Unterrichtsmaterialien vorgestellt und in einem Praxisteil konkret erprobt und hinterfragt.
Anmeldung über tenhomp@stadt-muenster.de unter Angabe des Namens und der Schule
Mittwochsgespräch mit Dirk Frenking und Dr. Stefan Lode am 4. November 2026
Stefan Lode © privat
Dirk Frenking © privat
Der Nationalsozialismus vor Gericht. Die Verfolgung von Gewaltverbrechen in Konzentrations- und Vernichtungslagern im Spiegel deutscher Rechtsgeschichte
Gut 80 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus fällt ein Fazit in Bezug auf die juristische Ahndung von NS-Gewaltverbrechen in der Bundesrepublik ambivalent aus. Einerseits konnte ein Großteil der damaligen Täter ein unbehelligtes Leben führen: Sie wurden nie angeklagt. Andererseits gab es epochale Strafgerichtsprozesse. Eine wichtige Rolle hatten Überlebende, wenn sie vor Gericht als Betroffene und Zeitzeug*innen aussagten.
Dirk Frenking wird zunächst aus rechtshistorischer Perspektive eine kritische Bilanz ziehen und insbesondere Prozesse gegen Angeklagte in den Blick nehmen, die in Lagern wie Ausschwitz, Majdanek, Treblinka, Sobibor oder Stutthof an Verbrechen beteiligt waren. Anschließend berichtet Dr. Stefan Lode über seine anwaltliche Tätigkeit im Rahmen der sogenannten Spätverfolgung von NS-Unrecht. Er vertrat Holocaustüberlebende und deren Familien als Nebenklagevertreter. Wie beurteilt er dieses letzte Kapitel der juristischen Bearbeitung des NS-Unrechts?
| Mittwoch, 4. November 2026 19:00 - 20:30 Uhr | Zoom-Zugang Meeting-ID: 828 0069 6778 Passcode: 0vXFHf |


